my first trip to space

My first trip to space
(cc by nc waaaaargh feb 2012)



 

Psytrance mix, consisting only of free music, made using only free software.

Tracklisting

Sonic Spice – Deep Space
Psynthax – E.C.T.
Mindblaster – The Fall
X.D.3 – Rap Superstar
The 1134 – Ghost Train
Glitch – Hallucinogenic Gas
Hidden Soul – Carousel
RAZ – Amnesia

 

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Album der Woche: Kollektiv Turmstrasse – Rebellion der Träumer

Kollektiv Turmstrasse – Rebellion der Träumer
Connaisseur Recordings (2010)

Wie oft sich Menschen wünschen, besonders zu sein – anders. Und wie sehr sie es verfluchen, wenn sie anders sind. Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen. Genauso ist es mit Musik – normalerweise. Es gibt kaum eine Situation, in der diese Platte nicht der absolut beste Ratgeber wäre. Die Beats laden ein, das Leben, das man führt, zu überdenken und die Texte regen zum Nachdenken an.

Diese Aussagen sind für die “Rebellion der Träumer” zwar wahr, aber eine gute Beschreibung sind sie deswegen noch lange nicht.

Was diese Platte besonders – und anders – macht, ist, das sie einem Wackelbildchen nicht unähnlich ist. Je nachdem, aus welcher Perspektive, mit welcher Vorgeschichte man sie hört, klingt sie anders. Bei schönem Wetter auf dem Balkon ist sie unbeschwert, bei Regen ist sie leicht melancholisch. Wieder ein Indiz dafür, dass Musik Emotionen transportieren kann, aber nicht muss.

Nette Platte. Anhören.

Repräsentativ für diese Scheibe könnte “Deine Distanz” sein.

 

 

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Strange Saturday – Deep House / Deep Techno Special

Es ist Samstag, ich hätte eigentlich jede Menge zu tun, aber ebensoviel neue Musik-Updates stehen an, zu denen ich eigentlich nicht viel sagen will.

 

  1. The Chain – Geo (Original Mix) [DDL] [YT]
  2. Hatikvah – Modern Times (Original Mix) [YT]
  3. Swayzak – Another Way [YT]
  4. Adam Shaw – Falling Down (Original Club Mix) [YT]
  5. Steffen Nehrig – Caesar [DDL]
  6. Joris Voorn – Blank (Deetron Paradise Dub) [DDL]
  7. Gennaro Rossi – Iperion (Original Mix) [DDL] [YT]
  8. The Black Dog – CCTV Nation (Slam Mix) [YT]
  9. Eyptin Wholi – Nock Da Dore (Original Mix) [YT]

Stay tuned!

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Musikempfehlung für zwischendurch: Gabriel & Dresden – Toolroom Knights Vol. 2

Gabriel & Dresden – Toolroom Knights Vol. 2
(2007 – Toolroom Records)

Nur mal schnell zwischendurch möchte ich auf die Gefahr hin, Pulver für Strange Saturday zu verschießen, einfach kurz eine Platte vorstellen, die mir gestern zugelaufen ist. Sie stammt von den Progressive-House- und Trance-DJs Josh Gabriel und Dave Dresden und bietet, wie der Untertitel vermuten lässt, eine wunderbare Synopsis des ab 2007 langsam entstehenden Progressive-House.

 

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Strange Saturday 2 – Musikupdate

Applescal – A Mishmash of Changing Moods
(2010 – Traum Schallplatten)

Bei dieser Platte, meine Damen und Herren, stimmt ja wohl alles. Der Titel umreißt grob um was es geht: verschiedene Impressionen von Stimmungen werden durch 14 zum Teil ambientlastige, teils aber auch groovende Tracks von bis zu 8 Minuten Länge zu Schallwellen. Einen bleibenden Eindruck hinterließ diese Scheibe bei mir, weil sie durchaus auf Industrial-Sounds zurückgreift, sie aber nicht blind kopiert, sondern ihnen ihre eigene Bedeutung gibt.
Wie ein roter Faden ziehen sich auch leichte Dissonanzen (neutraler: interessante Harmonien)  durch das Werk: A Mishmash of  Changing Moods will deine Aufmerksamkeit. Jetzt. Ungeteilt. Und es gibt sie erst wieder her, wenn es damit fertig ist, seine Eindrücke in deinem Kopf zu hinterlassen. Selbst wenn es weh tut. Aber Musik muss ab und an weh tun.

Ganz besonders möchte man sich auf dieser Scheibe die Tracks “Her Foreverness” und “The Storm is yours” anhören. Nur mal so, als Empfehlung unter Freunden.

 

Dave Seaman & Josh Gabriel – Vorahnung
(2010 – Different Pieces)

Vorgewarnt zu sein heißt vorbereitet zu sein. Wer sich aber mit Dave Seaman und Josh Sanders auf eine Reise in die ungewisse Zukunft – oder zumindest in den blassen Eindruck einer Zukunft begibt, erlebt Vieles – nur nichts schockierendes. Eine schöne fette Bassline bildet das Fundament für abenteuerliche Harmonics, die in ihrer Gesamtheit von einer unglaublichen Euphorie mit dem etwas faden Beigeschmack der Ungewissheit zeugen.

Den Original Mix des Tracks findet ihr auf Soundcloud, aber wegen den Remixen (besonders dem von Secret Panda Society) lohnt sich die Single komplett.

 

Walls
(2010 – Rough Trade)

Da nicht jeder auf Trance steht, gibt es hier noch etwas Ambient auf die Ohren.  Ethnische Musik, untermalt mit stimmungsvollen Klangwelten und Gitarrenriffs. Wer ISIS mag, kommt hier sicherlich auch auf seine Kosten. Alles fließt ineinander, Geräusche treffen den Hörer mehr aus der Ferne, Sprache wird bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Wirklich empfehlenswert ist diese Platte aber nur, wenn man Ambient mag oder zumindest nicht abgeneigt ist. Repeat all, ein gutes Buch und los geht die Reise in sämtliche Winkel der Welt, des Sonnensystems – des Universums.

Wer mag, kann sich das Album bei Grooveshark anhören. Aber vorsicht: Hinter diesem Link verbirgt sich neben einem bestenfalls halblegalen Streaming-Angebot auch böse, proprietäre Flash-Technologie.

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Strange Saturday 1 – Musikupdate

Da auf meinem persönlichen Blag doch recht wenig los ist, habe ich mich dazu entschlossen, hier in regelmäßigen Abständen auf Musik aufmerksam zu machen, die ich meiner geneigten Leserschaft (also allen 3) ans Herz legen möchte. Beginnen wir das Ganze mit…

Converter – Blast Furnace

Gleich eine Vorwarnung: Eure Boxen sind nicht kaputt und werden es überleben. Eure Ohren auch. Für etwaige Schäden am Gehirn kann ich allerdings keine Garantie übernehmen. Wer sich gerne Beats um die Ohren fetzen lässt, dreht den Bass-Regler bitte mal auf 14:00 und legt seine Füße auf den Subwoofer, angenehmere Fußmassagen bekommt man selten so billig. Viel mehr bleibt nicht zu sagen. Es ist Industrial, dreckiges Industrial, sogar so dreckiges Industrial, dass man seine Ohren waschen und die Scheibe in einem Bleibehälter luftdicht verpacken möchte. Entlohnt wird man für das relativ umständliche Handling durch großes Kopfkino und “Stimmungsmusik”, die einen allerdings nicht gerade in Schunkellaune versetzt.
Anspieler:
Blast Furnace, Be Broken

Weiter geht es etwas ruhiger und gediegener, vielleicht auch etwas leichter – und zwar mit:

3 – Revisions

Man merkt’s: Ganz andere Ecke. Diesmal zur Abwechslung eher progressiv. Eher mittelmäßig experimentell, fast schon easy listening, auch wenn die englische Wikipedia die Musik als “experimental rock” bezeichnet. Und auch so eher kein großer Wurf, allerdings kann man in der Ecke dieser Band sehr gut graben.
Anspieler: Lexicon of Extremism (herausragende akustische Gitarrenarbeit)

Und damit der Samstag nicht ganz so “easy endet”, gibts noch was, was man sehr selten in der CD-Abteilung von diversen Elektrohandelsketten findet. Es geht um eine Scheibe einer Band, die eigentlich in der Black-Metal- und Pagan-Szene bekannt ist. Lasst euch davon nicht abschrecken, es ist nur:

Ulver – Perdition City

Eine eher nicht besonders ernstgemeinte Grundregel des Black Metal ist: “Lass deine Freundin niemals in deiner Band spielen, auch wenn sie nur Flöte spielt”. Ob das auch für Drumsequencer und Synthies gilt? Wenn ja, sind Ulver definitiv eines Regelverstoßes schuldig. Man mag sich fragen: Was kommt dabei heraus, wenn man solchen Leuten Elektronisches Spielzeug gibt? Die Antwort befindet sich in gepresster Form hinter diesem Cover. Auch hier werden fremdartig anmutende Rhythmen mit Geräuschen und kleinen Melodien kombiniert, was beim Schließen der Augen echt abgefahrene Bilder erzeugt. Keine Wohlfühlmusik, aber ein Perfekter Soundtrack zur Meditation. Und ein netter Ausblick in die Zukunft der Musik mit dem
Anspieler: The Future Sound of Music

A Propos Ausblick: Eine Electro/Dubstep/Metal-Ökumene steht offenbar kurz bevor. Nach Pendulum, die mit “Self vs. Self” auf dem großartigen Album “Immersion” mit In Flames zusammen eine wundervolle (Wörtlich: Man wundert sich, wie geil der Scheiß abgeht!) Kooperation abgeliefert hatten, schalten sich jetzt auch KoRn in diese Diskussion ein. Das Resultat wird eine “im Mai” erscheinende EP sein, die mit dem Dubstep-DJ Skrillex zusammen produziert wird. Einen Vorgeschmack darauf gibt es hier.

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